So kannst du mit uns den Elefanten wieder aus dem Wasser bringen
Hier findest du immer wieder etwas zum Mitmachen

EIN AUFRUF ZUM MITMACHEN

Hast du, haben Sie Lust etwas herauszufinden über deine/Ihre Familiengeschichte vor 1945 ? Nur noch wenige Menschen leben heute, die in dieser Zeit bereits erwachsen waren, oder auf jeden Fall keine Kinder mehr. Bis heute ist es aber sehr schwierig darüber zu reden, was damals eigentlich in den eigenen Familien los war. Ganz egal was die damals Erwachsenen gemacht haben, sei es als Täter im NS System, sei es als deren Opfer und/oder im Widerstand, oder sei es einfach mittendrin und mitgelaufen, so schwer es ist darüber etwas zu erfahren und erst recht darüber zu sprechen, das Sprechen und Wissen kann sehr erleichternd sein und einen unsichtbaren schweren Rucksack, den man auf dem Rücken mitschleppt, ohne es wirklich zu wissen, viel leichter machen. Warum sind wir, wie wir sind ? Warum ist es oft so schwer, sich selber zu verstehen? Und was bringt der Blick in die Vergangenheit meiner Vorfahren ? Diese und viele andere Fragen können es wert sein, sich das mal genauer anzuschauen. Wenn du/Sie Interesse an einer historischen Recherche in die eigene Geschichte hast/haben, dann schreib/schreiben Sie uns an. Wir helfen bei der Entwicklung eines sehr persönlichen Forschungsprojektes und begleiten auch durch die Hoch und Tiefs dieser Forschungsreise. Eine Mitmachprojekt ab 14 Jahre für alle.

Was war da los, damals ? 

Synagoge

Betraum der Liberalen Synagoge der 
Egalitären Chawurah Gescher Freiburg

Das Perlenmosaik befindet sich an den Innenseiten der 

Türen des Tora-Schrankes und hat auch eine

 symbolische Bedeutung. 

Erste Liberale Synagoge seit der Shoa in Freiburg

Möchtest du gerne in einem kurzen Video erzählen, was für dich Jüdisch sein bedeutet ? 
Schreibe uns oder hinterlasse eine Nachricht auf facebook, instagram oder twitter, dann melden wir uns bei dir. Bei diesem Projekt  kann jeder jüdische Mensch mitmachen, egal wie alt, aber  wenn du unter 14 Jahre alt bist, müssen deine Eltern zustimmen.
Bilder  Richard Ernst

Was gefällt dir am besten in deinem jüdischem Leben?

Was findest du wichtig ? 

Was stört dich? Worüber ärgerst du dich? 

Was wolltest du schon immer mal sagen?

Was denkst du, sollen Menschen wissen , die nicht jüdisch sind ? 

In zwei Minuten kannst du erzählen was du möchtest, mit deinem Gesicht oder auch anonym und wir machen daraus ein kleines Video

Sehr geehrte Frau Haberlandt-Krüger 
Sehr geehrte Frau Schliebe  
Sehr geehrte Zuhörerinnen und Zuhörer, 
Herzlichen Dank für die Einladung zur heutigen Eröffnung des Internet-Projekts zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Ich freue mich, dass wir heute online zusammen kommen, um dieses Bildungsformat vorzustellen und auch, dass wir später gemeinsam die vierte von acht Chanukka-Kerzen entzünden. Vielfältige Bildungsarbeit, die nicht nur in den Schulen stattfindet, ist ein wichtiger Teil einer lebendigen Demokratie. Viele Menschen wissen zu wenig über das Judentum, seine Inhalte und seine Geschichte. Fehlendes Wissen und falsche Informationen sind oft der Nährboden für Vorurteile und antisemitische Strukturen. Deshalb ist ihr Bildungsformat zur Vermittlung jüdischer Diversität meiner Meinung nach genau der richtige Ansatz. Und angesichts der aktuellen Corona-Fallzahlen haben Sie mit dem Online Format das richtige Medium zur richtigen Zeit an der Hand. Im Jahr 2021 gibt es 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und Sie bieten ein ganz besonderes Bildungsangebot an. Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene sollen die Vielfalt jüdischer Denk- und Kulturansätze besser verstehen und die Geschichte jüdischen Lebens kennenlernen. Auch jüdische Sozialethik und Shoa Education sind Teil des Programms – immer altersgerecht aufgearbeitet. Auf einer Internetseite und auf Youtube gibt es zum Beispiel Kurzvideos, Kinder- und Jugendkonferenzen und Präsentationen für Kinder und junge Erwachsene. Mit solchen Projekten stärken Sie nicht nur das Wissen von Kindern und jungen Erwachsenen, sondern auch unsere Demokratie und eine offene Gesellschaft. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Formate auch im Schulunterricht angewandt werden können und freue mich über die geplante Zusammenarbeit mit dem Freiburger Dokumentations- und Bildungszentrums zur NS- Geschichte. Im Namen der Stadtverwaltung bedanke ich mich herzlich für Ihr Engagement. Jüdisches Leben und gelebter jüdischer Glaube sind ein wichtiger Teil unserer vielfältigen Stadtgesellschaft, zu der Sie mit diesem Projekt wieder einen bedeutenden Beitrag leisten. Der heutige Anlass ist zudem eine schöne Kopplung mit Chanukka. Feiern wir gemeinsam den Auftakt des Projekts und zünden die vierte Kerze an. Ich freue mich als Vertreter der Stadt an diesem jüdischen Glaubensritual teilnehmen zu dürfen. Ich wünsche Ihnen allen ein friedliches und fröhliches Chanukka! Bleiben Sie gesund. 


 

Blick auf die ehemalige Synagoge in Freiburg vor ihrer Zerstörung (kleineres Gebäude links)

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